Kiawamururu
Die Kiawamururu Factory liegt in Mukurwe-ini im kenianischen Nyeri County und gehört zur Rumukia Farmers' Cooperative Society. Rund 1.000 Kleinbauern liefern ihre Kaffeekirschen an die Washing Station, die von den fruchtbaren, roten Vulkanböden des kenianischen Hochlands umgeben ist. Auf Höhen zwischen 1.700 und 1.900 Metern sorgen regelmäßige Niederschläge und deutliche Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht für eine langsame Reifung der Kaffeekirschen. Die Kooperative unterstützt ihre Mitglieder durch landwirtschaftliche Schulungen, Maßnahmen zum Boden- und Wasserschutz sowie einen Bildungsfonds für die Kinder der Produzenten.
VARIETÄT
Dieser Kaffee besteht aus den vier Varietäten SL28, SL34, Batian und Ruiru 11, die typisch für den kenianischen Kaffeeanbau sind. SL28 und SL34 sind besonders für ihre hohe Tassenqualität und ihre lebendige, komplexe Säurestruktur bekannt. Batian und Ruiru 11 wurden hingegen mit einem stärkeren Fokus auf Widerstandsfähigkeit gegenüber Kaffeekrankheiten entwickelt. Gemeinsam bilden sie die Grundlage für ein vielschichtiges Geschmacksprofil mit ausgeprägter Fruchtigkeit und der charakteristischen Frische kenianischer Kaffees.
AUFBEREITUNG
Anders als die meisten Kaffees aus Kenia wird dieser Lot nach der Natural-Methode aufbereitet. Dafür werden ausschließlich vollreife Kaffeekirschen geerntet, sorgfältig sortiert und anschließend als ganze Früchte auf erhöhten afrikanischen Trockenbetten ausgelegt. Über einen Zeitraum von etwa 20 bis 30 Tagen werden die Kirschen regelmäßig gewendet und vor intensiver Mittagshitze sowie Feuchtigkeit geschützt. Nach der Trocknung ruht der Kaffee mehrere Wochen, bevor das getrocknete Fruchtfleisch entfernt und die Bohnen abschließend sortiert werden. Diese seltenere Aufbereitung bringt eine intensive Fruchtsüße hervor, während die lebendige Säure kenianischer Kaffees erhalten bleibt.